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Aktivitäten
Walchensee Wintertour (14.02. - 16.02.09)
Vom 14.02. – 16.02.09 ging es zum Wintertauchen an den Walchensee. Der Walchensee ist einer der tiefsten (maximale Tiefe: 192 m) und zugleich auch einer der größten Alpenseen Deutschlands. Der See liegt 75 km südlich von München inmitten der Bayerischen Alpen.
Mirco, Max und Dominik brachen samstagmorgens in aller Frühe Richtung Oberbayern auf, man wollte ja noch am selben Tag den ersten Tauchgang absolvieren.



Die Fahrt verlief relativ staufrei, so dass wir unsere Unterkunft für dieses Wochenende, bei einem befreundeten Taucher in der Nähe von Murnau, gegen 11:00 Uhr erreichten.
Nach einem kleinen Plausch mit unserem Gastgeber ging’s dann am frühen Nachmittag bei starkem Schneefall zum ca. 30min entfernten Walchensee.
Dort angekommen stellte sich die Wahl des Tauchplatzes schwieriger als erwartet dar: Denn bei ca. 40cm Schneehöhe rund um den See waren nicht alle Einstiege tauchertauglich. So klapperten wir einen Einstieg nach dem anderen ab und in der Walchenseebucht haben wir schließlich unseren ersten einigermaßen zugänglichen Tauchplatz gefunden.



Am nächsten Tag ging’s dann ganz in den Süden des Sees nach Einsiedel. Hier absolvierten wir zwei Tauchgänge. Den ersten in der Einsiedelbucht. Dieser Tauchgang bescherte uns auch sehr gute Sichtweiten von ca. 12 m, was den Tauchplatz sehr schön machte. Zudem ist hier unter Wasser einiges an Dekoration zu sehen. Neben Briefkästen und einem Schreibtisch mit PC gibt es auch mehrere kleine versunkene Bootswracks zu bewundern.
Den zweiten Tauchgang machten wir am „Hackl“, wo es einen versunkenen VW-Käfer zu sehen gibt.



Alles in allem war es ein schönes, stressfreies Tauchwochenende, wobei die Verhältnisse durchaus die eine oder andere Problematik mit sich brachten. Wie schon am Anfang erwähnt waren viele Tauchplätze rund um den See aufgrund des Schnees nur sehr schwierig bzw. gar nicht zu erreichen. Und bei zum Teil -6°C Außentemperatur war auch das Handling der Ausrüstung zeitweise erschwert. Es gab an dem Wochenende so gut wie keinen Ausrüstungsgegenstand der vor dem nächsten Gebrauch erst einmal aufgetaut werden musste…



Doch trotz der erschwerten Bedingungen hat es sich gelohnt, Spaß gemacht und wir möchten nicht ausschließen, dass wir diesen See noch mal betauchen (sind ja auch noch ein paar Tauchplätze offen).
An dieser Stelle möchten wir uns auch noch mal ganz herzlich bei Stefan für die super Unterkunft sowie den Brötchen- und Weißwurstservice bedanken.


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Dieser Bericht wurde geschrieben von Dominik.

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